Glatt und streichelzart
Eine Hand pflegt die andere
Unsere Hände sind Schwerstarbeiter. Deshalb haben sie viel Pflege verdient!
Hochwertige Handcremes enthalten
beruhigende,
regenerierende und
feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe.
Eine
Tube sollte stets griffbereit sein!
Ihr Apotheker
Michael Resch
Unsere Hände zählen zu den am meisten beanspruchten Körperteilen:
Sie spülen und putzen, rackern im Garten,
stecken mal in dicken Wollhandschuhen
und sind dann wieder intensiver
UV-Strahlung ausgesetzt. Umso erstaunlicher,
dass viele Menschen gerade ihnen
so wenig Aufmerksamkeit widmen. Zur
Reinigung wird so manche zarte Hand
unter heißem Wasser und mit scharfen
Seifen malträtiert, das anschließende
Eincremen fällt spärlich aus oder wird
ganz vergessen.
Doch auf Dauer wehrt sich selbst die robusteste Haut gegen diese Pflegesünden:
Die Hände werden trocken, rau, spröde,
rissig oder reagieren mit vorzeitiger
Hautalterung auf die lieblose Behandlung.
Verständlich, wenn man bedenkt, dass
die Haut des Handrückens von Natur aus
schon besonders empfindlich ist. Sie besitzt
nur wenige Schweiß- und Talgdrüsen,
und ihr Schutzfilm ist sehr dünn.
Natürlich: In Watte packen können wir unsere Hände nicht,
denn schließlich
werden sie immer und überall gebraucht.
Aber wir können sie weitgehend vor
aggressiven Substanzen schützen und
Tag für Tag ein bisschen verwöhnen.
Auch wenn es im ersten Moment lästig erscheint:
Beim Putzen, Renovieren und bei der Gartenarbeit sollten Hausfrauen und -männer schützende Handschuhe tragen. Wenn Gummihandschuhe ein unangenehmes Gefühl auf der Haut hinterlassen, können dünne Baumwollhandschuhe darunter gezogen werden. Wer mit Farben und Lösungsmitteln arbeitet, sollte auf keinen Fall auf Arbeitshandschuhe verzichten.
Regelmäßiges Händewaschen ist
unter hygienischen Gesichtspunkten
wichtig.
Doch Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit, lässt sie rau und trocken werden. Deshalb gilt es, die Wäsche möglichst schonend zu gestalten. Grundsätzlich sollten die Hände nur lauwarm, keinesfalls zu heiß, gewaschen werden. Sanfte Handwaschöle oder milde Waschlotionen enthalten ückfettende Substanzen, die die Haut vor dem Austrocknen bewahren.
Und nach jeder Wäsche heißt die Devise:
Hände gründlich mit einer Handcreme pflegen. Hochwertige Spezialisten aus der Apotheke enthalten feuchtigkeitsspendende, regenerierende, zellschützende und hautberuhigende Wirkstoffe wie beispielsweise Dexpanthenol, Vitamin E, Harnstoff, Kamillen- oder Ringelblumenextrakt. Handpflege mit integriertem UV-Schutz bewahrt die Hände vor übermäßiger Sonnenbestrahlung und vorzeitiger Hautalterung.
Hin und wieder haben die Hände eine Extra-Portion Pflege verdient:
Für glatte
und geschmeidige Haut sorgt dann eine
Packung. Dazu eine reichhaltige Handcreme
dick auftragen, dünne Baumwoll-Handschuhe darüber ziehen und einige Zeit – oder sogar über Nacht – einwirken
lassen.
Zu rundum gepflegten Händen gehören natürlich auch schöne Fingernägel.
Sie
sollten regelmäßig mit einer Sandpapier-
oder Saphirfeile in Form gebracht
werden. Die Nagelschere kommt zum
Einsatz, wenn einmal stärker gekürzt
werden muss. Lästige Nagelhaut wird übrigens nicht abgeschnitten, sondern
lediglich mit einem Rosenholzstäbchen
zurückgeschoben – am besten nach
dem Baden oder Duschen.
Praktisch ist es auch, die Nagelhaut vor
dem Zurückschieben mit Nagelhaut-
Entferner aufzuweichen. Spezielle
Nagelcremes und Pflegeöle mit Feuchthaltefaktoren
und Vitaminen halten
selbst trockene, spröde Nägel und das
Nagelbett geschmeidig.
Die Krönung für gepflegte Fingernägel ist Nagellack,
je nach Geschmack in zarten oder dezenten Farbnuancen. Schaden tun die modernen Lacke den Nägeln nicht, lediglich der Nagellack-Entferner kann ihnen zusetzen. Um vorzubeugen, wählen Sie am besten acetonfreie, ölhaltige Produkte.
