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Inkontinenz - Ein Tabu-Thema

Bei Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz gibt es Hilfe.

Welche Therapie im Einzelfall infrage kommt ist jedoch äußerst unterschiedlich. Die Ursachen sind vielfältig: Eine Operation, bei der Nerven in Mitleidenschaft gezogen wurde, eine Beckenbodenschwäche oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose sind nur einige wenige, die in Betracht kommen. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Wenn sie Stuhl oder Urin nicht mehr richtig halten können, ist das den meisten Menschen sehr peinlich. Viele Betroffene ertragen ihre Erkrankung still, trauen sich nicht einmal, bei ihrem Arzt das Thema Stuhlinkontinenz oder Blasenschwäche anzuschneiden.
Stattdessen versuchen sie, eigene Strategien zu entwickeln, mit der Situation zurecht zu kommen. Dabei gibt es wirksame Hilfen. Seien es Beckenbodentraining, Einlagen, Medikamente oder eine Operation: Welche Therapie im Einzelfall bei einer bestimmten Inkontinenz-Form infrage kommt, ist äußerst unterschiedlich.

Daher gilt:
Betroffene sollten sich von einem Arzt untersuchen und entsprechend beraten lassen, ob eine ursächliche Therapie möglich ist. Für die Hilfsmittel sind wir in der Apotheke der richtige Ansprechpartner.
Mit normalen Monatsbinden sollten sich Betroffene lieber nicht behelfen, denn sie sind nicht für das Problem Inkontinenz konstruiert. So speichern sie meist nicht genug Flüssigkeit, halten die Haut nicht ausreichend trocken und können auch Geruch nicht so zuverlässig binden. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an speziellen Inkontinenz-Hilfsmitteln wie Vorlagen in verschiedenen Saugstärken für Männer und Frauen, Einmalschlüpfer mit enthaltener Vorlage oder Inkontinenzslips,
die wirkungsvoll und diskret helfen.
Ab einem gewissen Schweregrad können diese Hilfsmittel auch verordnet werden.
Drum seien Sie mutig und sprechen das heikle Thema beim Arzt oder bei uns in der Apotheke an. In
unserem Beratungsraum können wir Sie in Ruhe beraten und Ihnen die Auswahl der verschiedenen
Hilfsmittel mit Probemustern erleichtern.