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Rosmarin - Duft


Rosmarin zählt zu den ältesten Kultur- und Heilpflanzen

Rosmarin ist ein immergrüner, buschig-verzweigter Halbstrauch, der bei uns etwa einen halben Meter erreichen kann, und blüht im Mittelmeergebiet im zeitigen Frühjahr von März bis April. Seine
dunkelgrünen, nadelähnlichen Blätter sind am Rand leicht eingerollt und an der Unterseite weißfilzig behaart. Die Blüten sind zart blau bis weiß oder rosa und sitzen auf kleinen Stielen in den Blattachseln.

Botanischer Name: Rosmarinus officinalis
Familie: Lamiaceae-Lippenblütler
Standort: Mittelmeergebiet
Essenz: Wasserdampfdestillation aus dem blühenden Kraut
Hauptwirkstoffe: 1,8-Cineol, Pinene, Campher, Borneol
Ölgehalt: etwa 2%

 

Eigenschaften

Anregend bei Erschöpfung, gedächtnisstärkend bei Unkonzentriertheit, konzentrationsfördernd bei Zerstreutheit, schmerzlindernd auf Muskeln und Gelenke, krampflösend bei Entzündungen
der Atemwege, entzündungshemmend bei Erkältungen, Husten, Grippe, nervenstärkend bei Nervenschwäche und Gereiztheit.

Anwendung:

Äußerlich:
Rosmarin ist ein hervorragender Zusatz für die verschiedensten Bäder, Körper- und Massage-Öle. Verdünnt mit fettem Öl ist Rosmarin ein gutes Einreibungsmittel bei Nervenschmerzen, rheumatischen Beschwerden, Durchblutungsstörungen und allgemeiner Abgespanntheit und ein hervorragendes Sportlermassageöl.

Innerlich:
Als Tee aus dem getrockneten Kraut (1 Teelöffel getrocknetes Kraut auf 1 Tasse Aufguss) bei Herzschwäche, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen sowie zur Stärkung der Leber- und Gallen- sekretion.